© 2019, Hüttenberger Modellflieger e.V.

F3J Wettbewerb 2018

April 22, 2018

 

Am vergangenen Sonntag hat unser Verein zu dem Wettbewerb "F3J Wanderpokal Hüttenberg" eingeladen. Wir waren sehr erfreut über die große Resonanz - immerhin gingen 27 Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern und Vereinen an die sechs ausgewiesenen Startstellen, ausgestattet jeweils mit einem Gummiseil.

Bei sonnigem, leicht bewölktem Wetter standen die Teilnehmer im Wettkampf untereinander und hatten manche Anforderungen zu erfüllen:

- einen möglichst langen Flug innerhalb einer vorgegebenen Rahmenzeit von 10 Minuten

- eine präzise Landung mit möglichst wenig Abstand zu einem vorgegebenen Punkt

- einen direkten Vergleich zu anderen Piloten durch gruppenweises Fliegen

Der Materialaufwand hält sich in überschaubaren Grenzen; der erwähnte Hochstart erfolgt ausschließlich mit einem Helfer an einem Gummiseil - also ist keine Elektrowinde erforderlich. Man benötigt nicht unbedingt ein teures Voll-GFK-Modell für einen Wettbewerbserfolg; unterschiedliche Konstruktionen (Rippensegler, Styro-Abachi oder Schalenflieger) sind ebenso einsetzbar).

Entscheidend bleibt das Können der Piloten neben dem Modell-Flugeigenschaften; wie schätze ich die aktuellen Thermikverhältnisse für mich nutzen?

Die Modellflugsparte F3J geht auf eine seit Ende der 70er  Jahre in England geflogene Modellflugklasse "Open Class" zurück. Anfang der 90er Jahre übernahm die FAI (Internationale Organisation der Luftfahrt) auf Anregung der Engländer diese Klasse in das internationale Reglement.

Für die Landeeinteilung ist ein sehr präzise zu steuerndes Bremssystem nötig; im Allgemeinen sind das Brems- oder Störklappen. Bei Einsatz von Querrudern und Wölbklappen werden diese mittels elektrischer Mischer im Sender in die sogenannte "Butterfly-" oder Krähenstellung gebracht, wobei hier die Wölbklappen stark nach unten und das Querruder zum ausgleich etwas nach oben ausgefahren werden; so erzielt der Pilot eine starke Bremswirkung.

 

Modellausführungen:

Spannweite:                zwischen 3 und 4 Meter

Gewicht:                      zwischen 1,8 und 2,5 kg (max. 5kg)

Flächeninhalt:            maximal 150 qdm

Flächenbelastung:     12 bis 75 g je qdm

 

Die Flugwertungen jedes Piloten einer Gruppe werden Gruppenbezogen gewertet, das heißt, dass der Pilot mit der höchsten Flugwertung 1000 Punkte erhält, und die anderen im Verhältnis ihrer Wertung zu des besten Piloten entsprechend weniger Punkte erhalten.

Der Pokalgewinner Björn Schürmann  kommt aus Drolshagen; aus Mittelhessen waren Thomas Laddach aus Heuchelheim, Siegbert Kratsch aus Marburg, Udo Gans aus Siegen und der Wettbewerbsleiter Andreas Rink aus rechtenbach mit von der Partie

 

 

Please reload

Empfohlene Einträge

Die JUGEND FLIEGT auf den Hüttenflieger

August 15, 2019

1/8
Please reload

Aktuelle Einträge

April 22, 2018

April 21, 2018

Please reload

Archiv
Please reload